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Hwange: Hoffnung im Elefanten-Paradies

Die Gier nach Elfenbein hatte im Hwange-Nationalpark schlimme Folgen: Im größten Schutzgebiet Simbabwes wurden immer wieder Wasserstellen mit tödlichem Zyanid vergiftet, um möglichst viele Elefanten zu töten. Mittlerweile können die Wildhüter solche Attacken immer öfter verhindern – auch dank deiner Unterstützung.

Hwange, fast so groß wie Schleswig-Holstein, ist einer der letzten großen Zufluchtsorte für Elefanten. Rund 45.000 Dickhäuter sind dort zu Hause, außerdem mehr als 100 weitere Säugetierarten, von Löwen und Geparden bis zu Büffeln und Giraffen. Sie alle profitieren davon, dass auch in der Trockenzeit ausreichend Wasserlöcher vorhanden sind, um zu überleben.

Gifttod am Wasserloch

Doch Wilderer vergifteten Wasserstellen mit tödlichem Zyanid, um rasch an viel Elfenbein zu kommen. Viele Elefanten starben bereits einen grausamen Tod, mehr als 300 allein im Jahr 2013 – und zahlreiche weitere Tiere anderer Arten, die vom Wasser getrunken hatten. Solche Massentötungen gehen an die Substanz der Elefantenbestände. Umso wichtiger ist es, dass wir die Tiere und ihren Lebensraum jetzt verstärkt gegen Angriffe verteidigen.

In vorderster Front gegen Wilderer stehen die rund 100 Ranger in Hwange. Die schiere Größe des Gebietes von fast 15.000 Quadratkilometern bringt sie täglich an ihre persönlichen Grenzen. Vor allem, weil es ihnen bis vor kurzem an ausreichender Ausrüstung mangelte.

Unterstützung für Wildhüter

Das hat sich inzwischen geändert, auch mit deiner Hilfe. In den letzten Monaten wurden sechs neue digitale Funkverstärker, vier GPS-Basisstationen und zehn Funkradios angeschafft. Damit sind die Ranger untereinander besser erreichbar.

Mit Unterstützung des WWF konnte auch eine neue Anti-Wilderer-Einheit in den Gemeinden der östlichen Pufferzone gegründet werden. In diesem Gebiet wird zudem die Koordination aller Maßnahmen gegen Wilderer verbessert.

Mittlerweile kommt es immer öfter zu erfolgreichen Festnahmen. Zehn Wilderer wurden bereits wegen Elfenbeinbesitzes und nachweislicher Vergiftung von Wasserlöchern in den Gebieten Jambezi, Makona and Tsholotsho zu Haftstrafen zwischen neun und zwölf Jahren verurteilt.

Zudem schrecken mehr Patrouillen und hohe Strafen potenzielle Täter ab. Die Zahl vergifteter Elefanten im Nationalpark ging im Jahr 2016 deutlich zurück auf vermutlich noch 14 Tiere.

Wir bleiben dran

Doch das sind immer noch zu viele. Deshalb arbeiten wir weiter an Verbesserungen. So geht die Ausbildung von Spürhunden für die Einsatzkräfte weiter. Um die Patrouillen zielgenauer einzusetzen, sollen alle Wasser- und Salzleckstellen in Hwange, die Tiere anlocken, ebenso kartiert werden wie Orte, an denen Tiere bereits mit Zyanid vergiftet wurden.

Dabei geht es nicht nur um Hwange. Der Nationalpark ist ein wichtiger Teil des grenzüberschreitenden Schutzgebietsnetzes KAZA. Elefanten aus Hwange sollen eines Tages über Wildtierkorridore auch in Regionen Angolas oder Sambias wandern können, wo es an Dickhäutern mangelt. Das ist ein wichtiges Ziel des KAZA-Programms, an dem der WWF mitarbeitet.

Elefantenleben sichern

Um die erreichten Fortschritte in Hwange zu sichern, brauchen die Ranger weitere Unterstützung. Es fehlen drei 60 Meter hohe Sendemasten, um die Funkverstärker im ganzen Nationalpark nutzen zu können. Weitere 30 transportable Funkgeräte werden benötigt, damit mehr Wildhüter unterwegs erreichbar sind. Ein zweites Allrad-Fahrzeug ist dringend erforderlich, um Wilderer auch in den entlegenen Gebieten verfolgen zu können.

Vor allem aber würden die Ranger von Hwange gerne ihre Patrouillen-Einsätze öfter und länger durchführen – zum Beispiel über eine ganze Woche –, um Wilderer hartnäckiger verfolgen zu können. Bislang stehen dafür einfach zu wenige Mittel wie zum Beispiel für Verpflegung zur Verfügung.

Du kannst das ändern. Gib den Rangern die Unterstützung, die sie zum Schutz der Elefanten brauchen.

Weiterlesen

Unterstütze die Arbeit der Ranger in Simbabwe und rette mit uns zusammen die Elefanten vor den Wilderern.

Ausbildung

Wir schulen Anti-Wilderer-Patrouillen im Hwange-Nationalpark.

Ausrüstung

Wir bauen ein neues Kommunikationsnetzwerk auf.

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