Hilf mit, Selous zu retten:

40 € finanzieren eine WWF-Bienenkiste für die nachhaltige Gewinnung von Honig. Alternative Einkommensquellen sind ein wichtiges Mittel im Kampf gegen die Wilderei.

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Mit 80 € können wir einen Gemeinde-Wildhüter in Selous komplett für den Einsatz gegen Wilderer ausrüsten und die nötige Schutzkleidung bereitstellen.

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300 € finanzieren die zehntägige Schulung eines Wildhüters in der Likuyo-Sekamaganga Schule. Diese beinhaltet u.a. Einsatz-Training, Artenschutz und Straftatenerkennung.

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Schließe eine feste Freundschaft mit den Elefanten in Afrika. Schon ab 15 € im Monat bist du eine große Hilfe und trägst zur Rettung bedrohter Lebensräume bei.

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Selous – Im Fadenkreuz der Wilderei

Es ist eine der bedeutendsten und zugleich unbekanntesten Naturerbestätten der Welt: In Selous im Süden Tansanias gibt es noch Wildnis, soweit das Auge reicht. Eine ungeheuer vielfältige Wildnis, geprägt von Bergen und Savanne, von Wäldern und Flüssen, von Grasland und Sümpfen. Nahezu unberührte Natur dieser Größenordnung findet man heute fast nirgends mehr – und so ist Selous auch einer der wichtigsten Elefanten-Lebensräume unserer Erde. Doch wo viele Elefanten sind, sind auch viele Wilderer. In nur vier Jahren sind über die Hälfte aller Elefanten in Selous der Wilderei zum Opfer gefallen.

Brennpunkt der Wildereikrise

Die internationale Nachfrage nach Elfenbein kennt kein Ende und kein Pardon. Mafia-ähnliche Verbrechersyndikate rüsten Wilderer mit Geld und Waffen aus, um diese Nachfrage zu stillen – auch und vor allem aus Selous. Die Region ist einer der größten Wilderei-Hotspots für Elefanten in Afrika und eine der weltweit wichtigsten Quellen für den Schmuggel von Elfenbein. Lässt sich die Wildereikrise hier nicht aufhalten, könnte der Bestand der Elefanten in Selous schon innerhalb der nächsten zehn Jahre völlig zusammen brechen.

Einzigartige Tierwelt unter Beschuss

Nicht umsonst hat die UNESCO Selous in Ost-Afrika 1982 zum Weltnaturerbe erklärt, um dieses einzigartige Gebiet für nachfolgende Generationen zu erhalten: Auf einer Fläche größer als die Schweiz finden sich hier weitläufige Lebensräume für eine Vielzahl von Arten – neben den Elefanten auch Afrikas größte zusammenhängende Löwenpopulation und einige der letzten Afrikanischen Wildhunde. Außerdem leben in Selous zum Beispiel Geparden, Giraffen, Antilopen, Flusspferde, über 430 Vogelarten – und Spitzmaulnashörner, ebenfalls Ziel der organisierten Wilderei: Von den ehemals 3000 Tieren sind inzwischen höchstens noch 35 übrig, die nun von speziell ausgebildeten Wildhütern geschützt werden.

Eine Zukunft für die Elefanten

Große, zusammenhängende Gebiete wie Selous sind ungeheuer wichtig, um überlebensfähige Wildtierbestände zu erhalten. Selous ist eine der wenigen Regionen, in der wir auch in hundert oder zweihundert Jahren noch die Chance haben, Elefanten zu finden. Wenn wir sie jetzt vor den Wilderern schützen! Noch können sich die Bestände erholen, gerade durch die Fläche, die Selous ihnen bietet.

Ein Schutzgebiet ist keine Insel

Das Selous-Ökosystem erstreckt sich beinahe über den gesamten Südosten Tansanias. Sein Zentrum bildet eines der größten und ältesten Schutzgebiete Afrikas, das Selous Game Reserve. Darum herum erstrecken sich riesige Pufferzonen. Sie bilden den Übergang von geschützter Wildnis zur Zivilisation und sind gleichzeitig wichtige Korridore für Wildtiere auf ihren Wanderungen. Hier arbeitet der WWF zusammen mit der lokalen Bevölkerung an nachhaltigen Schutzkonzepten für Selous und einem gemeinsamen Kampf gegen die Wilderei.

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