Tod am Wasserloch

Es ist eine besonders grausame und rücksichtslose Art der Wilderei, mit der wir in Hwange, dem größten Nationalpark in Simbabwe, immer wieder konfrontiert werden. Die Elefanten werden getötet, indem ihre Wasserstellen mit Zyanid vergiftet werden. 2015 wurden allein im Oktober und November mehr als 100 Elefanten vergiftet – und zahlreiche weitere Tiere, die vom Wasser getrunken hatten.

Vergiftete Mangos

Auch im Oktober 2016 haben wir die Kadaver von sechs vergiftetet Elefanten entdeckt. Polizei und Parkranger fanden rund um zwei vergiftete Wasserlöcher sechs Kanister mit Zyanid und 59 vergiftete Mangos. Auch zwei Hyänen, drei Geier und ein Marabu fielen diesem Giftanschlag auf die Elefanten zum Opfer, sozusagen als Kollateralschaden.

Die gute Nachricht zu den grausamen Bildern: Das ist ziemlich wenig. Die vergifteten Wasserlöcher und Früchte wurden früh entdeckt, sonst wären noch deutlich mehr Tiere verendet.

Den Rangern helfen

Die Täter konnten leider nicht gefasst werden. Den mutigen Rangern von Hwange fehlen dazu oft einfach die Mittel. Die schiere Größe des Gebietes bringt die Ranger täglich an ihre persönlichen Grenzen. Jeder Ranger hätte im Durchschnitt ein Gelände von rund 5000 Hektar zu kontrollieren. Das bedeutet: Jeden Tag bis zu 20 Kilometer laufen, Fallen einsammeln und sich nicht selten mit Waffen gegen Wilderer verteidigen.

Es gibt mutige junge Männer, die in Hwange mit viel Herzblut ihrem Job nachgehen – denen aber die entscheidende Ausrüstung wie zum Beispiel Funkgeräte fehlt.

Hilf ihnen im Kampf gegen die Wilderei – damit die Giftmorde ein Ende haben.

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Ausbildung

Wir schulen Anti-Wilderer-Patrouillen im Hwange-Nationalpark.

Ausrüstung

Wir bauen ein neues Kommunikationsnetzwerk auf.

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