Wilderei im Welterbe

Sie sind berühmt für die Schönheit ihrer Landschaft, ihre Ökosystem, ihre biologische Vielfalt: Die Weltnaturerbe der UN. Sie sind oft der letzte Rückzugsort für gefährdete Tiere und Pflanzen. Manche beheimaten sogar die letzten ihrer Art, wie etwa das Java-Nashorn oder die Vaquita im Golf von Mexiko.

Not for Sale!

Doch trotzdem sind diese Orte zunehmend auch Tatorte von Wilderei und illegalem Artenhandel, wie die WWF-Studie „Not for Sale“ jetzt zeigt. In fast der Hälfte aller UNESCO-Weltnaturerbestätten werden bedrohte Arten gewildert, wird illegal Holz geschlagen oder illegal gefischt.

203 Gebiete wurden zum Weltnaturerbe ausgerufen, darunter Naturberühmtheiten wie die Galapagos-Inseln, der Yellowstone-Nationalpark, das Wattenmeer, die Serengeti oder das australische Barrier-Riff. Bereits vierzehn Stätten auf der Liste des Welterbes sind in Gefahr.

Die Welt muss handeln!

Die internationale Staatengemeinschaft darf nicht tatenlos dabei zusehen, wie die Welterbe geplündert und ausgeraubt werden, warnt der WWF. „Die Regierungen müssen ihre Anstrengungen erhöhen und die gesamte Kette des illegalen Handels angehen, bevor es zu spät ist“, warnt Marco Lambertini, Generaldirektor des WWF International.

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