Traurige Nachricht aus Kenia

Acht Nashörner sind nach einer Umsiedlungsaktion in Kenia gestorben, wie das Kenianische Ministerium für Tourismus und Wildtiere bestätigt hat.

Wir sind tief bestürzt, dass die Nashörner im Tsavo East National Park gestorben sind, nachdem sie im Rahmen eines Umsiedlungsprogramms des Kenya Wildlife Service aus den Nationalparks in Nairobi und Nakuru entnommen wurden“, sagt Johannes Kirchgatter, Nashorn-Experte des WWF Deutschland. Der WWF hatte diese Aktion finanziell unterstützt.

„Wildtiere dieser Größe umzusiedeln ist eine komplexe Herausforderung und nicht ohne Risiko. Aber Spitzmaulnashörner sind einer enormen Bedrohung ausgesetzt, deshalb sind Schutzbemühungen von entscheidender Bedeutung“, erklärt Kirchgatter. Man gehe das Risiko nur ein, weil solche Umsiedlungen die einzige Möglichkeit seien, die Art dauerhaft zu erhalten. „Trotz aller Schutzmaßnahmen werden im Schnitt noch drei afrikanische Nashörner am Tag wegen ihres Horns gewildert, da ist jeder Verlust besonders schmerzlich“, sagt Kirchgatter weiter.

Der WWF bietet der kenianischen Regierung seine Unterstützung an, um sofort eine unabhängige Untersuchung der genauen Verhältnisse rund um die Umsiedlung einzuleiten, damit sich ein solcher Verlust künftig nicht wiederholen kann.

Erfahre mehr über die Bedrohung und den Schutz der Nashörner.

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